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Robert Steigerwald (1925-2016)

"Nur wer selbst brennt, kann andere entzünden."
Augustinus von Hippo (354-430)

Robert Steigerwald
24. 3. 1925 - 30. 6. 2016

Unser Freund und Genosse Robert Steigerwald ist tot.
Wir trauern um einen begeisternden Lehrer, einen klugen
und streitbaren Gesprächspartner.
Wir sind dankbar, dass wir ihn gehabt haben.

Elisabeth Abendroth, Horst Ahlbrecht, Ravi Ahuja, Ulrike Al Dihni, Alfred J. Arndt, Norbert Arndt, Farhad Assemi, Ludger Baack, Willi Baer, Manfred Balder, August Ballin, Friedrich Martin Balzer, Matin Baraki, Simone Barrientos, Peter Bathke, Tanja Bauder-Wöhr, Marion Baur (Dungiven), Phillip Becher, Rolf Becker, Mary Beer, Günter Benser, Rüdiger Bernhardt, Marga Beyer, Achim Bigus, Gretchen Binus, Norbert Birkwald, Gisela Blomberg, Falko Blumenthal, Jochen Boczkowski, Karl Heinz Braun, Dietmar Breme, Hans Peter Brenner, Thomas Brenner, Otto Bruckner (Wien), Rosemarie Brombach, Ellen Brombacher, Gerrit Brüning, Bernd Bücking, Gretel und Lothar Bühler, Rosemarie Buhr, Doris Busche, Ole Chmilewski, Siegfried Damerow, Kai Degenhardt, Diether Dehm, Melina Deymann, Matthias Dohmen, Elke und Helmut Dunkhase, Wolfgang Ehms, Ludwig Elm, Klaus Emmerich, Tim Engels, Raimund Ernst, Werner Ettelt, Ulrich Farin, Gerhard Feldbauer, Edeltraut Felfe, Dieter W. Feuerstein, Peter Fleissner (Wien), Bruni Freyeisen, Edith Fröse, Klaus Fuchs-Kittowski, Michael Fuchs, Georg Fülberth, Wolfgang Garbers, Andras Gedö (Budapest), Wolfgang Gehrcke-Reymann, Lothar Geisler, Michael Gerber, Willi Gerns, Silvia Gingold, Vera Glitscher-Bailey und Ian Bailey, Hermann Glaser-Baur (Dungiven), Horst Gobrecht, Rüdiger Gorkisch, Pablo Graubner, Arno Grieger, Martin Gruber, Paul Grünewald, Männe Grüß, Gottlieb und Michaela Gudopp-von Behm, Angelika und Klaus-Detlef Haas, Thomas Hagenhofer, Nina Hager, Erich Hahn, Georg Hallermayer, Olaf Harms, Jürgen Harrer, Klaus Hartmann, Elfriede Haug, Wolfgang Fritz Haug, Christel Hausladen-Sambale, Gert Hautsch, Conni Hechler-Birkwald, Wladislaw Hedeler, Else Heiermann, Friederike Heinzel, Barbara Heller, Michael Henk, Ursula Herrmann, Rainer Hess, Renate Heß, Joachim Hetscher, Jörg Högemann, Erik Höhne, Klaus Höpcke, Helga und Herbert Hörz, Stefan Hofer (Basel), Gerald Hoffmann-Mittermaier, Willi Hoffmeister, Gebhard Hofner, Sylvia Holz, Fritz-Walter Hornung, Andreas Hüllinghorst, Manfred Idler, Siegfried Ittershagen, Uwe Jakuttis, Wolfgang Jantzen, Ulla Jelpke, Gert Julius, Volker Jung, Rolf Jüngermann, Peter M. Kaiser, Ernest Kaltenegger (Graz), Jürgen Karbe, Heinz und Lore Karl, Sima Kassaie, Dieter Keller, Mario Keßler, Peter Kirchner, Hermann Klenner, Christian Koberg, Robert und Marianne Konze, Uwe Koopmann, Eike Kopf, Hermann Kopp, Axel Koppey, Sigrid Koppey, Alfred Kosing, Patrik Köbele, Axel Köhler-Schnura, Ingrid und Klaus Köpnick, Inge Kosel, Peter Krämer, Werner Krämer, Dieter Kraft, Werner Krause, Egon Krenz, Monika Krotter-Hartmann, Stefan Kühner, Volker Külow, Erich Kundel, Brigitte Kustosch, Beate Landefeld, Annelies Laschitza, Manfred Lauermann, Ingeborg Lay-Ruder, Herbert Lederer, Klaus Leger, Erich Leinweber, André Leisewitz, Ekkehard Lieberam, Karoline Liebscher, Renate Linsen von Thenen, Walter Listl, Hanne List-Weidner, Jürgen Lloyd, Dieter Lohaus, Angelika und Peter Lommes, Birgit Lossdörfer, Domenico Losurdo (Urbino), Ernst und Ilse Luther, Klaus Lübberstedt, Peter Maaßen, Michael Mäde, Michael Maercks, Bruno Mahlow, Gerd Manecke, Angelika Richter-Manecke, Lars, Maike und Nele Manecke, Morus Markard, Otto Marx, Karin Masche, Christel und Thomas Matthes, Max Matthes, Olaf Matthes, Ewald Maurer, Jan Meier, Jürgen Meier, Herbert Meißner, Priscilla und Thomas Metscher, Dr. Erich Meurer, Gert Meyer, Gerda und Herbert Mies, Mario Berríos Miranda, Reinhard Mocek, Hans Modrow, Ursel Möllenberg, Lars Mörking, Brigitte Müller, Ilse Müller, Peter Müller, Herbert Münchow, Hacki Münder, Frank Münschke, Georg Neubauer, Heinz Niemann, Elke Nordbrock, Bettina Ohnesorge, Willi van Ooyen, Heinrich Opitz, Ute Osterkamp, Jossy Oswald, Norman Paech, Claudia Paliwoda, Udo Paulus, Eva Petermann, Helmut Peters, Werner Philipp, Günter Pohl, Anne Polikeit (Biel), Renate und Georg Polikeit, Thea Rann, Bernd Raths, Peter Rath-Sangkhakorn, Roman Reisch, Jürgen Reusch, Hans-Bert Reuvers, Christiane Reymann, Ula und Wolfgang Richter, Wera Richter, Anne Rieger (Graz), Lisl Rizy (Wien), Paul Rodermund, Peter Römer, Gerd-Rolf Rosenberger, Werner Roß, Werner Rügemer, Wolfgang Runge, Marita und Harff-Dieter Salm, Tatjana Sambale, Sascha Sambale, Ulli Sander, Tina Sanders, Günter Sanné, Werner Sarbok, Walter Schäfer, Gregor Schirmer, Walter Schmidt, Hans E. Schmitt-Lermann, Dorothea Schneider, Horst Schneider, Paul Schnittker, Christiane Schnura, Luise Scholz, Wolfgang Scholz, Arnold Schölzel, Siegfried Schönfeld, Erich Schreier, Jürgen Schuh, Herbert Schui, Gerd Schulmeyer, Willi Schulz-Barantin, Ingrid Schuster, Rudi Schuster, Winfried Schwarz, Katja Seidel, Axel Seiderer, Friedrich Sendelbeck, Gunnar Siebecke, Frank Skischus, Manfred Sohn, Richard Sorg, Eckart und Lydia Spoo, Herbert Steffes, Klaus Stein, Regina Stein, Edwin Stößinger, Armin und Christa Stolper, Hans Christoph Stoodt, Magdalena Storm-Wahlich, Monika Strauß, Helmuth Sturmhöbel, Leander Sukov, Ute Szalkowski, Ingo Thiee, Martin Timm, Inge Trambowsky, Horst Trapp, Bernhard Trautvetter, Wolfram Triller, Jörg Trinogga, Eckhard Trümpler, Wolfgang Trunk, Ursula Vogt, Regine Voss, Otto Wagner, Roland Wanitschka, Ellen Weber, Robert Weber, Peter Wegner, Klaus Weidner, Steffen Weise, Harald Werner, Harald Wessel, Matthias Wietzer, Helmut Woda, Heinz Wohlert, Jane Zahn, Beate Zeidler, Lucas Zeise, Roland Zenk, Tibor Zenker (Wien), Ewald Ziegler, Daniel Zimmermann

Wir bitten in Roberts Sinne um Spenden auf das Konto der Marx-Engels-Stiftung: IBAN DE17 3305 0000 0000 5170 78, BIC: WUPSDE33, Stichwort Steigerwald

" Nur wer selbst brennt, kann andere entzünden."
Augustinus von Hippo (354-430)

Nachruf Robert Steigerwald

„Der Marxismus ist eine historische Wissenschaft“

„Der Marxismus ist eine zutiefst historische Wissenschaft“, sagte ihm sein Lehrer Jupp Schleifstein, als er an einer abstrakten Untersuchung über Fragen der Logik arbeitete. Diesen Satz hat Robert Steigerwald uns oft wiederholt. In Büchern, Vorträgen und einem ganzen Leben hat er gezeigt, was dieser Satz bedeutet.
Der Marxismus greift alles Richtige des menschlichen Denkens auf, Robert Steigerwald verarbeitete als Philosoph Goethes Faust und Quantenphysik. Der Marxismus entwickelt sich im offenen Streit ständig weiter, Robert Steigerwald stritt mit katholischen Theologen, Frankfurter Schülern und unter Marxisten um die Erkenntnis der Welt. Der Marxismus sieht die Welt in ihrer Bewegung und ihren Widersprüchen, Robert Steigerwald interpretierte die Welt als Philosoph, um sie zu verändern.
Weil der Marxismus eine historische Wissenschaft ist, die nichts Bestehendes auf ewig gelten lässt, kämpfte Robert Steigerwald in der kommunistischen Partei für eine neue Gesellschaft. Er wirkte, wohin die Partei ihn stellte: als Agitprop-Sekretär, als Redakteur, als Verantwortlicher für Theorie und Bildung in der in die Illegalität getriebenen KPD. Robert Steigerwald wurde zum Wissenschaftler, weil er gegen Faschismus und Krieg kämpfte, und er kämpfte in der kommunistischen Partei für den Sozialismus, weil er unsere Gesellschaft und die herrschende Ideologie studiert hatte.
Im Adenauer-Deutschland saß er als KPD-Funktionär im Gefängnis, in der DDR konnte er lehren und forschen. In der Deutschen Kommunistischen Partei arbeitete er über fast 50 Jahre, darunter zwei Jahrzehnte als Mitglied des Parteivorstandes, an der programmatischen Ausrichtung und der täglichen Politik der Partei.
Wir trauern mit Annemarie, mit den Kindern, Enkeln, Urenkeln, um unseren Genossen, Freund und Lehrer, um den Philosophen und Kommunisten

Robert Steigerwald

Uns bleiben die Schriften, in denen er die marxistische Weltanschauung weiterentwickelt und verbreitet hat. Uns bleiben die Erinnerungen an einen Freund und Kämpfer, der unser Vorbild ist. Uns bleibt die Partei, die er mit aufbaute und prägte. Uns bleibt, den Kampf für eine sozialistische Gesellschaft weiterzuführen, dem er sich in seiner Jugend angeschlossen hat.

DKP Parteivorstand
DKP Hessen
DKP Main-Taunus-Kreis
„Unsere Zeit“ – Redaktion
Marx-Engels-Stiftung
„Marxistische Blätter“ – Redaktion, Verlag, Herausgeberkreis

Neuerscheinungen zum UZ-Pressefest 2016

Am Vorabend der Oktoberrevolution. James Connolly – sein Marxismus und der irische Osteraufstand 1916

von Priscilla und Thomas Metscher

„Indem wir die Frage von Sozialismus und nationaler Befreiungsbewegung im Zusammenhang mit Irland im Jahr 1916 reflektieren, werden wir notwendigerweise mit dem Problem des Verhältnisses zwischen nationalen und sozialistischen Kämpfen in der heutigen Zeit konfrontiert.“ (Priscilla Metscher)

Weiterlesen: Am Vorabend der Oktoberrevolution

 

 

Spanien 1936-1939. Erinnerungen von Interbrigadisten aus der BRD

herausgegeben von Max Schäfer

Max Schäfers und Anke Wagners Zusammenstellung der Erinnerungsberichte westdeutscher Interbrigadisten ist 40 Jahre nach der Erstveröffentlichung selbst zur historischen Quelle geworden. Ziel dieser kommentierten Neuauflage soll es sein, den Sammelband wieder einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Weiterlesen: Spanien 1936-1939

 

Shakespeares Tragödien. Eine Einführung

von Jenny Farrell

Shakespeare! Sein Name ist so übermächtig, dass Leser sich oft eingeschüchtert von ihm abwenden. Dieses Buch will hier gegensteuern und helfen, die Tragödien, ihre Figuren und Handlungen aus ihrer Zeit heraus zu verstehen, einer Epoche großer sozialer Umwälzungen beim Übergang vom Feudalismus zum Frühkapitalismus. Das macht sie spannend und gegenwartsnah.

Weiterlesen: Shakespeares Tragödien

Aktuelle Bücher aus dem Neue Impulse Verlag

Die Millionärssteuer und sieben anderen brillante Ideen, die Welt zu verändern

herausgegeben von Peter Mertens

Dies ist ein Buch für echte „Mauerspechte“. Es reißt Löcher in die Mauer von Denkverboten, hinter denen dem belgischen Dichter Charles Ducal zufolge „die Herren wohnen“. Es öffnet den Blick für machbare Alternativen zur herrschenden Politik. Eine „Frischzellen-Kur“ für den politischen Richtungswechsel in Europa.

Weiterlesen: Die Millionärssteuer

 

Revolutionäre Strategie in nichtrevolutionären Zeiten

von Willi Gerns

An »Gerns/ Steigerwald« kommt niemand vorbei, der sich ein wahrhaftiges Bild machen will von der programmatischen Entwicklung der DKP, von ihrer strategischen Orientierung und deren Grundlagen. Im Zentrum dieser Artikelsammlung von Willi Gerns, dessen 85. Geburtstag wir im Dezember 2015 feiern, stehen die »Dialektik von Reform und Revolution« und die »Strategie des Kampfes um antimonopolistische Übergänge zum Sozialismus«.

Weiterlesen: Revolutionäre Strategie in nichtrevolutionären Zeiten

 

Denkanstöße. Hommage an Robert Steigerwald

herausgegeben von Hermann Kopp und Lothar Geisler

Denkanstöße von Robert Steigerwald gingen und gehen stets über die Grenzen der eigenen Partei hinaus. Anlässlich seines 90. Geburtstages organisierten Marx-Engels-Stiftung und Marxistische Blätter eine Konferenz für Robert Steigerwald.

Weiterlesen: Denkanstöße

Heft 2-2015 der Marxistischen Blätter erscheint in Kürze!

Friedensbewegung

Neue Herausforderungen, neue Aufgaben

Cover Marxistische Blätter 2_2015Zum Inhaltsverzeichnis geht es hier

Leseproben werden demnächst hier auf der Startseite erscheinen.

Aus dem Editorial: Bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe war der siebzehnstündige Sitzungsmarathon in Minsk gerade beendet. Ob das Vereinbarte allerdings einen stabilen Waffenstillstand bringt oder gar den Frieden in der Ukraine, darf mit Recht bezweifelt werden. Poroschenko und sein Außenminister Klimkin setzen ungerührt weiter auf die militärische Karte – mit dem US-Imperialismus im Rücken. Aber der Krieg gegen die eigene Bevölkerung wird selbst dann weitergehen, wenn die Waffen im Donbass zum Schweigen gebracht werden sollten. Denn sie allein bezahlt die Rechnung für Krieg, Misswirtschaft und Zerstörung, zumal auch die neue 17-Milliardenspritze des von den USA dominierten Internationalen Währungsfonds an die üblichen „Reformen“ gebunden ist: Preiserhöhungen bei Gas, Strom, Fernwärme; Entlassungen im öffentlichen Dienst, insbesondere im Bildungssystem, Rentenstopp und weitere Verschlechterungen der Lebensqualität. ... Weiterlesen

Neue Bücher im Neue Impulse Verlag

Evolution und Revolution in der Weltgeschichte

von Ernst Engelbert

Was brachten die Werke von Marx und Engels für die Geschichtsbetrachtung? Was ist Weltgeschichte, was eine Revolutionsepoche? Wie ist das Verhältnis von Innen- und Außenpolitik, wie geschieht eine Revolution von oben? Sind Zeitalter-Begriffe überflüssig? Was ist historisches Erkennen? Gibt es einen Sinn in der Geschichte?

Weiterlesen: Evolution und Revolution in der Weltgeschichte

 

Reale Geschichte als Lehrmeister

von Josef Schleifstein

Wer wie Josef Schleifstein (1915-1992) die beiden größten Niederlagen der europäischen Arbeiterbewegung im 20. Jahrhundert, den Aufstieg des Faschismus zur Staatsmacht und den Niedergang des Sozialismus als Staatsmacht selber miterlebt und als Marxist überlebt und verarbeitet hat, der hat nachwachsenden Generationen etwas zu sagen.

Weiterlesen: Reale Geschichte als Lehrmeister

 

Lernen aus Krieg und Faschismus!

von Günter Judick, Josef Schleifstein und Kurt Steinhaus

70 Jahre nach der Befreiung Europas vom deutschen Faschismus besteht mit Blick auf die Verhältnisse die dringende Notwendigkeit, die richtigen Lehren aus der realen Geschichte nicht zu vergessen und vermeidbare Fehler nicht zu wiederholen. Grund genug für uns, an die Lernprozesse der deutschen Kommunisten zu erinnern.

Weiterlesen: Lernen aus Krieg und Faschismus!

Einblick in Heft 2-2015 der Marxistischen Blätter - "Friedensbewegung" I

Vom sozialen Widerstand zum Klassenkampf

Die politische Praxis der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung ist häufig radikaler als ihre theoretische Analyse. In puncto Theorie dominieren seit den Anfängen der Bewegung bürgerlich-idealistische Strömungen, welche die Ausbeutung der Tiere auf eine geistige Ursache wie den «Speziesismus» oder den «Mensch-Tier-Dualismus» zurückführen. Folglich sehen sie den Schlüssel zur Überwindung der Tierausbeutung in der Veränderung des gesellschaftlichen Bewusstseins. Die Befreiung der Tiere soll durch moralische Appelle, Aufklärung über den Veganismus oder das Aufbrechen von Denk- und Sprechmustern erreicht werden.
Diese idealistischen Vorstellungen verkennen nicht nur die Abhängigkeit des Bewusstseins von den jeweiligen historisch-materiellen Bedingungen. Sie ignorieren auch die kapitalistische Produktionsweise als die wesentliche Grundlage des destruktiven Verhältnisses zu Tieren in der gegenwärtigen Gesellschaftsformation. Betrachtet man jedoch die konkrete Praxis der Bewegung, stellt man fest, dass oft instinktiv materialistischer vorgegangen wird als die theoretische Orientierung nahelegt. Eine Vielzahl der Aktionen und Widerstandsformen setzt unmittelbar bei der Produktion an und richtet sich gegen die Art und Weise, wie diese unter kapitalistischen Verhältnissen organisiert ist. Damit handeln die AktivistInnen genuin systemkritisch. Sie wissen es nicht, aber sie tun es

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