Eigene Bücher
Helmut Peters - Die VR China - Vom Mittelalter zum Sozialismus |
|
[+] zoom |
Mit dem Ausbruch und der Vertiefung der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise des kapitalistischen Systems hat die Beantwortung der Frage nach der Systemalternative eine unmittelbare Bedeutung angenommen. Wird die chinesischen Entwicklung, die auch aus Sicht der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag „dem Westen… in zunehmendem Maße die Systemfrage (stellt) und (ihn) … als alternatives politisches Ordnungsmodell … herausfordert“ neue interessante Perspektiven für eine alternative Welt eröffnen? Die gegenwärtige Konzeption der KP Chinas für den Aufbau eines „Sozialismus chinesischer Prägung“ wird unter inneren und äußeren Bedingungen realisiert, die marxistische und andere progressive Kräfte des Auslands irritieren können. Das betrifft insbesondere das Verhältnis der Partei zum Kapitalismus und zum kapitalistischen Weltsystem. Kann überhaupt von einer sozialistischen Gesellschaft die Rede sein, wenn sich eine neue nationale Bourgeoisie herausbildet, sich der Gegensatz zwischen Arbeit und Kapital zu einem wesentlichen gesellschaftlichen Widerspruch entwickelt und der Schutz des Privateigentums an Produktionsmitteln in die Verfassung aufgenommen wird? Ist der Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft unter den Bedingungen einer Integration in die gegenwärtige ökonomische und politische Weltordnung überhaupt möglich? In welcher Beziehung stehen in der gegenwärtigen Strategie der KP Chinas das sozialistische Ziel und die Entwicklung der Weltmacht China? Der Autor, Marxist und Sinologe, geht in seinem Buch – wahrhaftig, d.h. die Wahrheit in den Fakten suchend, ohne Tabus und ohne China durch die „europäische Brille“ zu betrachten – auch der Frage nach, worin die Ursachen für den wechselhaften Verlauf der neuesten Geschichte Chinas liegen könnten. Er betrachtet dabei genauer das Problem der Dialekt von nationalen Gegebenheiten und Strategie. Das unterschiedliche Herangehen der KP Chinas an diese Problematik hat offensichtlich auch in der Volksrepublik China zu historischen Fortschritten wie zu schweren Rückschlägen geführt. Ohne eine richtige Einschätzung der nationalen Ausgangsbedingungen hätte es die KP Chinas seit 1978 kaum vermocht, nicht nur die Folgen der „Kulturrevolution“ zu überwinden und das historische Scheitern des „frühen Sozialismus“ zu überleben, sondern darüber hinaus auch die Modernisierung des Landes zu beschleunigen und den Einfluss Chinas in der Welt auszubauen. Das Buch ist als Beitrag zur gegenwärtigen Aufarbeitung der chinesischen Problematik gedacht, will der Debatte Impulse geben. Die Arbeit beruht weitestgehend auf chinesischen Primärquellen und persönlichen Erfahrungen, die der Autor in insgesamt acht Jahren Arbeits- und Studienaufenthalten.in China gesammelt hat. Dem Ziel, einen Beitrag für die China-Diskussion unter breiten Kreisen der Marxisten und anderen progressiven Kräften zu leisten, ist die sprachliche Abfassung des Buches untergeordnet. Der Autor hat darum einen Sprachstil gewählt, der wissenschaftlichen Erfordernissen entspricht ohne die persönliche Note zu verhehlen. Es erscheint in Neue Impulse Verlag zum UZ-Fest 2009 und hat ca. 480 S. 19,80 Euro Bestellen Sie online im Shop |
Harald Neubert - Die internationale Einheit der Kommunisten - Ein dokumentierter historischer Abriss |
|
[+] zoom |
Alle Linken sind nach der Liquidierung der realsozialistischen Ordnungen in Europa mit den Auswirkungen einer rasch voranschreitenden, internationalisierten kapitalistischen Unordnung konfrontiert. In dieser Situation über die Notwendigkeit, den Charakter, die Strukturen und die Beschwernisse eines einheitlichen internationalen Zusammenwirkens aller Kräfte, die eine antikapitalistische, sozialistische Gesellschaftsalternative zum Ziel haben, nachzudenken und Wege zu erkunden, wie man dazu gelangen kann, ist dringender denn je. Ohne die kritische Bilanz der bisherigen - positiven wie negativen- Erfahrungen, wie sie die kommunistische Bewegung seit der großen Sozialistischen Oktoberrevolution in Russland 1917 gemacht hat, ist die Formierung einer neuen stabilen internationalen Aktionseinheit allerdings wenig Erfolg versprechend. In den Mittelpunkt dieses Buches stellt der Autor – ein anerkannter Insider auf dem internationalen Parkett- darum die Probleme, Alternativkonzepte und Erosionsursachen in Bezug auf die Einheit der internationalen kommunistischen Bewegung, besonders die Widersprüche zwischen den Idealen und der Realität, zwischen Ansprüchen und politischer Praxis, zwischen Erfordernissen und Versäumnissen in der kommunistischen Bewegung – dies generell in ihren Auswirkungen auf die Einheit. Somit geht es um eine kritische Bilanz, um Schlussfolgerungen aus der Geschichte. Aus Sorge um die Einheit der kommunistischen Bewegung und aus Verbundenheit mit ihr, gehörte und gehört es noch immer zum politischen und wissenschaftlichen Anliegen des Autors, zu untersuchen, wie in der Vergangenheit dem Zerfall der Einheit hätte mit Erfolg entgegengewirkt werden können, worin die Ursachen der realen zentrifugalen Entwicklung lagen und zugleich Wege, Formen und Grundlagen zu erkunden, wie nunmehr heute eine dringend erforderliche neue, breite Einheit hergestellt werden kann. In diesem Sinne sind viele der in diesem Buch getroffenen Einschätzungen und Schlussfolgerungen das Ergebnis kritischen und selbstkritischen Nachdenkens und zum Teil schmerzlichen Umdenkens aus der Zeit nach 1990, als es möglich und notwendig war, mehr oder weniger befangen auf den Ausgang einer Entwicklung zurückzublicken, die einen Neuanfang erzwungen hat. Das Buch hat ca. 360 S. und erscheint zum UZ-Fest. 19,80 Euro Bestellen Sie online im Shop |
Domenico Losurdo - Flucht aus der Geschichte? Die russische und die chinesische Revolution heute |
|
[+] zoom |
Was der Autor vormals in zwei Flugschriften * unserer Zeitschrift „Marxistische Blätter“ um die Jahrtausendwende veröffentlicht hat, wurde von ihm überarbeitet, aktualisiert und erweitert. Grund für uns, daraus ein Taschenbuch zu machen. Denn sein Anliegen ist und bleibt für heutige Kommunisten hochaktuell: sich der eigenen Geschichte kritisch bilanzierend stellen und daraus neue Kraft für kommunistische Identität schöpfen. Dazu der Autor in seinem Vorwort: „1818, mitten in der Restaurationszeit und zu einem Zeitpunkt, da das Scheitern der französischen Revolution offenkundig schien, gingen auch jene, die das 1789 Begonnene anfangs begrüßt hatten, auf Distanz: es war für sie nun ein kolossales Missverständnis oder, schlimmer, ein schändlicher Verrat edler Ideale. Müssen wir diese Verzweiflung heute zu der unseren machen, wobei dann nur 1789 durch 1917 und die „Sache der Freiheit“ durch die Sache des Sozialismus zu ersetzen wäre? Müssen sich die Kommunisten ihrer Geschichte schämen? In der Geschichte verfolgter ethnischer oder religiöser Gruppen begegnet uns eine merkwürdige Erscheinung. An einem gewissen Punkt neigen auch die Opfer dazu, sich den Standpunkt der Unterdrücker zu eigen zu machen, und beginnen deshalb, sich selbst zu verachten und zu hassen… Doch das Phänomen des Selbsthasses betrifft nicht nur ethnische und religiöse Gruppen. Es kann auch bei sozialen Klassen und politischen Parteien nach einer schweren Niederlage auftreten, vor allem wenn die Sieger, sobald die eigentlichen Waffen beiseite gelegt oder in den Hintergrund getreten sind, an ihrer tödlichen, heute durch das multimediale Feuer verstärkten Kampagne festhalten. Unter den vielen Problemen, mit denen die kommunistische Bewegung zu kämpfen hat, ist das des Selbsthasses gewiss nicht das geringste… Unglücklicherweise fasst der Selbsthass auch in den Reihen jener Fuß, die sich zwar weiterhin Kommunisten nennen, aber entschieden jeglichen Gedanken zurückweisen, sie könnten irgend etwas zu tun haben mit einer Vergangenheit, die für sie, wie für ihre politischen Gegner, geradezu ein Synonym für Verkommenheit darstellt. Der aufgeblasene Narzissmus der Sieger, die ihre eigene Geschichte verklären, findet so sein Gegenstück in der Selbstgeißelung der Besiegten. Es versteht sich von selbst, dass der Kampf gegen die Plage des Selbsthasses desto wirksamer sein wird, je radikaler und vorurteilsfreier die kritische Bilanz der großen und faszinierenden Epoche ausfällt, die mit der Oktoberrevolution eingeleitet wurde. Doch ungeachtet ihrer Assonanz sind Selbstkritik und Selbsthass gegensätzliche Haltungen. Die Selbstkritik drückt, bei aller Schärfe und sogar Radikalität, das Bewusstsein der Notwendigkeit aus, sich der eigenen Geschichte zu stellen; der Selbsthass aber ist die feige Flucht vor dieser Geschichte und vor der Realität des ideologischen und kulturellen Kampfes, der in dieser Geschichte aufscheint. Wenn Selbstkritik die Voraussetzung dafür ist, kommunistische Identität wiederzugewinnen, dann ist Selbsthass das Synonym für Kapitulation und Verleugnung einer autonomen Identität. Das Buch erscheint zum UZ-Fest im Sommer 2009 und hat ca. 160 S. 12,80 Euro Bestellen Sie online im Shop |
Thomas Metscher - Imperialismus und Moderne - Zu den Bedingungen gegenwärtiger Kunstproduktion |
|
[+] zoom |
Der hier vorgelegte Band stellt einen Teil eines Forschungsprojektes zur Diskussion, das den Autor seit einer Reihe von Jahren beschäftigt. Sein Ziel ist die Erstellung einer kritischen Theorie der ästhetischen Moderne. Ästhetische Moderne meint: Kunst in der Epoche des Imperialismus. Dabei geht es um die Verbindung von Theorie und Interpretation. Theoretische Reflexionen wechseln mit Essays zu einzelnen Künstlern und Werken. (Thomas Mann, Peter Weiss, Bert Brecht) Die Untersuchung bewegt sich auf verschiedenen Ebenen. Sie betrifft auf fundamentaler Ebene, die Wirklichkeit und Möglichkeit moderner Kunst, die Analyse ihrer kategorialen Bedingungen, die Erkundung von Kriterien ihrer Kritik. Die Erarbeitung von Kriterien der Kritik gehört zum Kern dessen, was hier kritische Theorie der ästhetischen Moderne heißt. Dem grassierenden Nihilismus in Fragen ästhetischer Wertung wird damit programmatisch entgegengetreten. Der Band erscheint zum UZ-Pressefest und hat ca. 170 S. 14,80 Euro Bestellen Sie online im Shop |
Das Haus im Sandweg |
|
[+] zoom |
Der Text ist ein Bastard, jawohl, ein regelrechter Bastard. Wenn Sie mich fragen, warum, so sage ich es Ihnen: Es ist kein Roman, keine Autobiografie, auch keine Chronik oder Sachbuch, enthält aber von jedem etwas. Was kümmerte mich die Form, bin ich doch kein Schriftsteller! Und natürlich ist in diesen – wie in allen – „Erinnerungen“ manches erfunden, geflunkert ... Doch nicht alles ist hier Fiktion! Die Totenliste gibt es wirklich, handelt aber von den Toten des Anti-Nazi-Widerstandes in der Stadt Essen. Die Abrechnung einer Hinrichtung gibt es ebenfalls und es ist auch wahr, dass Leichen Hingerichteter in die Anatomie kamen. Es gibt biografische Analogien. Der Jurist Säcker, der ist ein wenig jenem Dr. Sack nachgebildet, der im Reichstagsbrandprozess Pflichtverteidiger war und die Angeklagten zugunsten der Anklage präparieren sollte – er wurde tatsächlich als Mann des 20. Juli von den Nazis ermordet, denn man hatte seinen Namen auf einer Liste der nach dem Putsch vorgesehenen Regierung gefunden, er sollte Justizminister werden. Dass Alfred Kurella und Walter Benjamin auf dem Hohen Meißner dabei waren, ist ebenfalls keine Fiktion. Der Figur Hans Wernleins habe ich Ereignisse aus dem Leben Erwin Eckerts, des langjährigen Vorsitzenden des Bundes religiöser Sozialisten in Deutschland zugeschrieben, er wurde allerdings nicht hingerichtet. Einen Lohagen, aus Kassel stammender Kommunist, den hat gegeben. Bei der „Geschichte“ in Buchenwald, als es um die SS-Küche ging, handelte es sich nicht um diesen Lohagen, sondern um den späteren Vorsitzenden der KPD in der Bundesrepublik, Max Reimann. Die „Episode“ mit der gemeldeten aber nicht vollzogenen Hinrichtung von Frau Roquet gab es wirklich. Allerdings ging es da um den aus Rüsselsheim bei Frankfurt stammenden Kommunisten Fritz Hamm. Soweit einiges zur Versachlichung! Robert Steigerwald über seinen Roman Geschrieben von Robert Steigerwald Bestellen Sie online im Shop |
Oktober 1917 Aus den Erinnerungen eines deutschen Rotarmisten |
|
[+] zoom |
Die über die russische Oktoberrevolution und den Bürgerkrieg von Anhängern und Gegnern des Roten Oktober veröffentlichten Publikationen umfassen ganze Bibliotheken. Darunter sind wissenschaftliche Werke, die die Ereignisse umfassender und detaililierter beschreiben als dieses Büchlein. Seine Exklusivität besteht jedoch in der Wiedergabe persönlicher Erlebnisse eines deutschen Bürgerkriegsteilnehmers auf Seiten der "Roten" und einem Autor, zu dessen Leben von Kindheit an die spannenden Erlebnisberichte seines Vaters und später eigene Recherchen über Revolution und Bürgerkrieg in Russland gehörten.
Geschrieben von Alfred W. Hinzer ISBN 978-3-910080-65-2, 176 Seiten, 9,90 Euro
Bestellen Sie online im Shop |
Mehr Profite - mehr Armut - Prekarisierung und Klassenwiderspruch |
|
[+] zoom |
Dies ist der vierte Band des Projektes Klassenanalyse@BRD Kart., 216 S. Gewicht: 130.00 g
|
TOP5 Neuigkeiten
Featured Book
Helmut Peters - Die VR China - Vom Mittelalter zum Sozialismus
Mit dem Ausbruch und der Vertiefung der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise des kapitalistischen Systems hat die Beantwortung der Frage nach der Systemalternative eine unmittelbare Bedeutung angenommen. Wird die chinesischen Entwicklung, die auch aus Sicht der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag „dem Westen… in zunehmendem Maße die Systemfrage (stellt) und (ihn) … als alternatives politisches Ordnungsmodell … herausfordert“ neue interessante Perspektiven für eine alternative Welt eröffnen? Lesen Sie weiter!
Newsletter
Schreiben Sie sich jetzt in den Newsletter des Neue-Impulse-Verlages ein!
