Neuerscheinungen / Neuauflagen
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Peter Sodann präsentiert - Lügenbarone und Ganoven

Peter Sodann (Hrsg.)

Lügenbarone und Ganoven

Von Atomminister bis Zentralbanker

192 Seiten
Als »Schlitzohren und Halunken« präsentierte Peter Sodann im Vorgängerband die Elite der Republik. Von den besten Satirikern unter die Lupe genommen, wurden sie zu peinlichen Helden. An solchen besteht kein Mangel. Also folgt der zweite Streich – der satirische Blick auf jene Leute, »die uns verarschen, regieren, manipulieren,
verhöhnen, enthumanisieren, verbilden, deklassieren, ausrauben – und mit ihrem Treiben viel Geld verdienen. Egal, ob sie im bunten Rampenlicht der Medien stehen oder ihr Geschäft in grauer Stille verrichten, die Methoden ähneln sich, der Zweck ist immer der gleiche.«

Mit Beiträgen von: Rüdiger Bernhardt, Matthias Biskupek, Diether Dehm, Hanskarl Hoerning, Peter Köhler, Edgar Külow, Frank Kuschel, Eckhard Mieder, Hans-Günther Pölitz, Erhard Preuk, Ernst Röhl, Jürgen Roth, Werner Rügemer, Reinhard Umbach und anderen.

Eulenspiegel Verlagsgruppe

Wolfgang Schorlau - Die letzte Flucht

Spannung und Aufklärung - diese einzigartige Kombination ist das Markenzeichen der Kriminalromane um den Stuttgarter Privat ermittler Georg Dengler. Beiden Ansprüchen wird Wolfgang Schorlau auch in seinem neuen Roman, in dem es um die Machenschaften der Pharmaindustrie geht, glänzend gerecht. Der sechste Fall führt Georg Dengler nach Berlin. Professor Dr. Bernhard Voss, Arzt an der Charité, wird eines schrecklichen Verbrechens verdächtigt. Sein Verteidiger bittet Dengler um Unterstützung. Dieser steht plötzlich vor einem Abgrund an Manipulationen. Fast beiläufig erzählt Schorlau zugleich eine Geschichte über den Widerstand gegen Stuttgart 21, in dem Denglers Sohn Jakob aktiv ist. "Zwei Jahre lang habe ich über die Pharma -

industrie recherchiert", schreibt Schorlau im Nachwort. "Ich kann es nicht anders sagen: Diese Industrie wird von einer beispiellosen kriminellen Energie getrieben."
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Autor
Wolfgang Schorlau lebt und arbeitet als freier Autor in Stuttgart. Neben den fünf "Dengler"-Krimis "Die blaue Liste (KiWi 870), "Das dunkle Schweigen" (KiWi 918), "Fremde Wasser" (KiWi 964), "Brennende Kälte" (KiWi 1026) und "Das München-Komplott" (KiWi 1114) hat er den Roman "Sommer am Bosporus" (KiWi 844) veröffentlicht und den Band "Stuttgart 21. Die Argumente" herausgegeben. 2006 wurde er mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. 2010 erschien seine Biografie "Das brennende Klavier. Der Musiker Wolfgang Dauner" bei der Edition Nautilus.
     

Toni Tripp zum 100. Geburtstag des Fotografen und Schriftstellers

Heft 95 der Zeitschrift Arbeiterfotografie

Heinz Keßler/Fritz Streletz - Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben

Zeitzeugen und Dokumente geben Auskunft

Inzwischen sind sich alle, die sich ernsthaft mit dem 13. August 1961 und seinen Ursachen befassen, darin einig: a) Die Maßnahmen beendeten eine latente Krise in Zentraleuropa, welche in einen Krieg zwischen West und Ost hätte münden können. Und b) die DDR handelte im Auftrag des Warschauer Vertrages und seiner Führungsmacht, der Sowjetunion. Aus Anlass des 50. Jahrestages dieser Operation äußern sich im Gespräch: Heinz Keßler und Fritz Streletz, die letzten noch lebenden prominenten Beteiligten, die Zeugnis darüber ablegen können.

Kart., 224 S., edition ost

Robert Steigerwald - Wirkliche und konstruierte Marxismusprobleme

Im vierten Band der Robert-Steigerwald-Reihe beschäftigt sich der bekannte marxistische Philosoph mit der Frühgeschichte des Marxismus ebenso, wie mit Fragen des Parteiaufbaus und der Arbeiterklasse. Bewusstseinsbildung und Rezeption des Marxismus sind wichtige Bestandteile des Buches. Aber auch seine Gedanken zu Wolfgang Harichs "Kritik der revolutionären Ungeduld" finden sich in diesem, wiederum wichtigen, Band.
Steigerwald bereichert die Diskussion um den Marxismus, seine Geschichte (sozialistische Staaten) und die in seinem Namen begangenen Fehler auf eine tiefgehende und konstruktive Art. Es kommt ihm darauf an, Werkzeuge an die Hand zu geben und keine letzten Wahrheiten.

Kart., 265 S., Kulturmaschinen Verlag

Wecker/Wader - Kein Ende in Sicht - 1 CD

Zwei Mutmacher im Doppelpack

Sie sind so unterschiedlich und haben doch so viel gemein. Seit über vier Jahrzehnten sind Konstantin Wecker und Hannes Wader das starke Rückgrat

der deutschen Liedermacher-Szene. Wecker und Wader. Das sind zwei Legenden, zwei Stimmen und eine Welt voller Lieder. Wader und Wecker. Das

sind auch zwei verwandte Seelen, denen derselbe Zauber innewohnt, die pure Lust an der Musik und der unerschütterliche Wunsch nach einer besseren

Welt. Rechtzeitig zu ihrer gemeinsamen großen Sommertour "Kein Ende in Sicht" erscheint nun deren neue Live-CD, die als limitierte Sonderpressung

nun ab sofort bestellbar ist. Aufgenommen wurde "Kein Ende in Sicht" beim umjubelten Tourauftakt Mitte März im zweimal restlos ausverkauften

Stuttgarter Theaterhaus. Der Live-Mitschnitt enthält neben 19 Stücken des aktuellen Programms auch zwei Bonus-Songs, darunter auch Konstantin

Weckers zeitlose Ballade "Willy". Mit dem brandaktuellen Antikriegs-Lied "Guttiland", mit "Nun muss ich gehen", "Was keiner wagt", "Trotz alledem",

"Traumtänzer", "Ich singe, weil ich ein Lied hab" oder auch dem Partisanenlied "Bella Ciao" präsentieren die beiden Sänger aus dem Norden und dem

Süden neue und bereits legendäre Lieder, die an Kraft und Bedacht und an Freude und Melancholie kaum zu überbieten sind. Sie wecken mit neuen und

facettenreichen Arrangements einerseits Erinnerungen, zum anderen machen sie immer wieder von neuem Mut und Lust auf dieses schrecklich schöne

Leben. Mit Jo Barnikel am Klavier, dem afghanischen Perkussionisten Hakim Ludin und dem dänischen Gitarristen und Saitenspezialisten Nils Tuxen

haben Konstantin Wecker und Hannes Wader drei außergewöhnliche Begleitmusiker um sich geschart, die die neue Live-CD zu einem ganz besonderen

Hörerlebnis machen.

Sahra Wagenknecht - Freiheit statt Kapitalismus

Ein Plädoyer für eine neue Wirtschaftsordnung

Sahra Wagenknecht nimmt Ludwig Erhard beim Wort: Wohlstand für alle! In ihrer brillanten Analyse entwirft Sie ein Zukunftsmodell, das dort weiterdenkt, wo die meisten Marktwirtschaftler auf halbem Wege stehen bleiben. Ebenso wie die Marktwirtschaft sozial wird, wenn man sie vom Kapitalismus befreit, wird Sozialismus kreativ, wenn man ihn von der Planwirtschaft erlöst.

Geb., 368 S., Eichborn-Verlag

Anti-Sarrazin - Argumente gegen Rassismus, Islamfeindlichkeit und Sozialdarwinismus

Wenn es heißt, Thilo Sarrazin spreche unbequeme Wahrheiten aus, werden viele seiner Auffassungen nicht berücksichtigt. Das gilt vor allem für seine sozialpolitischen Vorstellungen. Denn Sarrazins Buch ist auch eine Kampfschrift für eine Sozialpolitik gegen die Mehrheit der Bevölkerung. Sascha Stanicic liefert fundierte Argumente gegen die Behauptungen Sarrazins. Er erklärt den Hintergrund der so genannten Integrationsdebatte, stellt Rassismus und Sozialabbau in einen gesellschaftlichen Zusammenhang und zeigt, dass sie zwei Seiten derselben Medaille sind. Ausführlich werden die Islamfeindlichkeit als neue Form des Rassismus analysiert und konkrete Vorschläge für linke Positionierungen etwa zu Kopftuchdebatte, Moscheebau etc. gemacht. Die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Frage des Zusammenhangs von Genen und Intelligenz werden zusammengefasst und das Phänomen des Rechtspopulismus beleuchtet. Nicht zuletzt macht der Autor Vorschläge für linke Alternativen zu Sarrazin.

Kar., 168 S., PapyRossa

Hanna Berger - Spuren einer Tänzerin im Widerstand

Hanna Berger | Spuren einer Tänzerin im Widerstand
Andrea Amort

Andrea Amort auf der Suche nach den Spuren der Tänzerin, Choreografin, Widerstandskämpferin und idealistischen Kommunistin Hanna Berger (Wien 1900 – Ost-Berlin 1962). Im Berlin der 1930er Jahre künstlerisch geprägt, muss Berger 1937 wegen ihres Tanzes „Krieger“ aus Deutschland flüchten. 1942 wird sie im Zuge der Gestapo-Aktion „Rote Kapelle“ verhaftet.
Im Nachkriegs-Wien am Wiederaufbau mit einem heute legendären Kindertheater beteiligt, gerät Berger in den 1950er Jahren zunehmend zwischen die politischen und künstlerischen Fronten.

Ein kämpferisches, vielseitiges und sehr intensives Leben, an dem Künstler wie Fritz Cremer, Paul Kont, Walter Felsenstein und Marcel Marceau Anteil hatten.

Geb., 184 S., 16,50 x 23 cm, 94 Illustrationen, Brandstätter Verlag

Kai Degenhardt - Die neue CD - "Näher als sie scheinen"

Auch meine fünfte Platte ist selbstverständlich wieder ein politisches Liedermacher-Album – was sonst? Allerdings nicht in dem Sinne, dass ich zur Klampfe singend tagespolitische Themen erörtere. Musikalisch basieren weite Teile des Albums auf Geräusch-Samples – vom Mülltonnendeckel über Katzen-Gemieze zum Schlagschrauber. Ich bin tatsächlich in den letzten zwei Jahren meiner Umwelt häufig dadurch auffällig geworden, dass ich mit einem mp3-Recorder durch die Gegend lief und alle möglichen Alltagsgeräusche aufge-nommen habe. Ausschließlich aus solchen Schnipseln habe ich dann am Rechner die Beats für die Stücke des neuen Albums gebastelt. Der entstehende Verfremdungseffekt ist natür-lich Sinn der Angelegenheit. Aber keine Sorge, auch klassische Musikinstrumente werden noch gespielt, und zwar Gitarre, Bass, Klavier, Melodica und Laptop.

Näher als sie scheinen ist aber auch ein Album im hergebrachten Sinne des Wortes, weil die darauf enthaltenen Stücke inhaltlich zusammengehören. Die seit nunmehr 5 Jahren andau-ernde und stetig sich verschärfende globale Systemkrise bildet den übergeordneten themati-schen Bezugsrahmen für die insgesamt 16 Stücke. Ob heute wieder gilt, dass „wenn alles beim Alten bleiben soll, sich alles ändern muss" – wie es di Lampedusa in seinem Roman „Der Leopard" schrieb – oder doch schon ein Szenario zu erkennen ist, „dass die oben nicht mehr können und die unten nicht mehr wollen" (Lenin) – das versuche ich auf der Platte, sozusagen en passant, poetisch zu erörtern.

Vertrieb: Plattenbau