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Mensch ohne Welt

Eine Soziologie spätmoderner Vergesellschaftung, suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2373

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783518299739
Sprache: Deutsch
Umfang: 700 S.
Auflage: 1. Auflage 2022
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

'Die Menschen können sich heute eher ein Ende der Welt als ein Ende des Kapitalismus vorstellen', lautet ein oft zitierter Befund. Alexandra Schauer geht dieser spätmodernen Malaise in ihrem überaus materialreichen Buch auf den Grund. In drei historischen Rekonstruktionsbewegungen zeigt sie am Wandel der Zeiterfahrung, der Öffentlichkeit und der Stadt, wie es kam, dass die Welt als Ort wechselseitiger Verständigung und gemeinsamen Handelns an Bedeutung und die für die politische Moderne einst so zentrale Idee der Gestaltbarkeit von Gesellschaft an Strahlkraft eingebüßt hat. Das hat schwerwiegende Konsequenzen für das vergesellschaftete Individuum der Gegenwart, das sich in der von ihm hervorgebrachten Wirklichkeit nicht mehr aus- und wiedererkennt.

Autorenportrait

Alexandra Schauer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung in Frankfurt. Für Mensch ohne Welt wurde sie mit dem Dissertationspreis der Deutschen Gesellschaft für Soziologie sowie dem Wilhelm-Liebknecht-Preis der Stadt Gießen ausgezeichnet.