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Risikodemokratie

Chemnitz zwischen rechtsradikalem Brennpunkt und europäischer Kulturhauptstadt, X-Texte zu Kultur und Gesellschaft

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783837662269
Sprache: Deutsch
Umfang: 244 S., Dispersionsbindung
Format (T/L/B): 1.8 x 22.5 x 15 cm
Auflage: 1. Auflage 2022
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Die rechtsradikalen Ausschreitungen 2018 in Chemnitz werfen grundlegende demokratietheoretische Fragen auf: Welche Gefahren drohen von Rechts? Wie wird eine ganze Stadt zum politischen Risikogebiet? Und was bedeutet die Präsenz riskanter Politisierung und Entpolitisierung für unsere Demokratie? Die Autor*innen illustrieren entlang ethnografischer Streifzüge, wie eine apolitische Mitte der radikalen Rechten immer wieder den öffentlichen Raum überlässt. Die Rechtsextremen breiten sich in diesem Vakuum aus und reklamieren demokratische Grundrechte für sich, um sie gleichzeitig abzuschaffen. Als Kulturhauptstadt 2025 muss sich Chemnitz im Umgang mit diesem demokratischen Risiko bewähren.

Autorenportrait

Jenni Brichzin, geb. 1983, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität der Bundeswehr München. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Praxis der Demokratie, politische Epistemologie und anti-essenzialistische Theoriebildung. Henning Laux, geb. 1979, ist Professor für Soziologie an der Technischen Universität Chemnitz. Seine Forschungsschwerpunkte sind: politische Ethnografie, Strategien der Theoriebildung und Künstliche Intelligenz. Ulf Bohmann, geb. 1980, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Technischen Universität Chemnitz. Seine Forschungsschwerpunkte sind: politische Soziologie, Kritische Theorie und Demokratietheorien.