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PUNK as F

Die Szene aus FLINTA-Perspektive

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783955751876
Sprache: Deutsch
Umfang: 448 S.
Format (T/L/B): 3.5 x 22 x 15 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Das Akronym FLINTA steht für 'Frauen, Lesben, Intersexuelle-, Nicht-Binäre-, Transgender- und Agender'-Personen. Der Begriff dient der Sichtbarmachung von Geschlechtsidentitäten und eint somit alle Menschen, die von patriarchalen Strukturen betroffen sind - auch und gerade in der Punkszene. Letztere ist nämlich bis heute sehr männerdominiert, weshalb sie sich in puncto Machtgefüge nicht wirklich von der gern attackierten Mainstream-Gesellschaft unterscheidet. Doch viele FLINTA-Punx sind nicht mehr bereit, diese Zustände in der Szene zu akzeptieren - sie fordern lautstark mehr Reflexionsbereitschaft und das Recht auf Mitgestaltung ein. Oder, wie es die beiden Herausgeberinnen Diana Ringelsiep und Ronja Schwikowski in ihrem Vorwort zu 'PUNK as F*CK' benennen: 'Wir möchten Menschen eine Plattform geben, die es leid sind, in ihrem subkulturellen Umfeld bloß gesehen, aber nicht gehört zu werden.' 50 beitragende FLINTA sprechen in 'PUNK as F*CK' über ihre individuellen Erfahrungen sowie ihren persönlichen Zugang zu Punk. Die Autor:innen berichten davon, was sie als FLINTA in der Szene erleben bzw. erleben mussten. Gleichzeitig gehen sie darauf ein, was ihnen Punk bedeutet und warum es sich aus ihrer Sicht für diese Subkultur zu kämpfen lohnt. Dabei herausgekommen sind 50 unterschiedliche Erfahrungsberichte, die einen unmittelbaren Einblick in den Alltag von FLINTA verschiedenster biografischer Hintergründe gewähren.

Autorenportrait

1985 in Bochum geboren, Dorfpunkjugend in Nordhessen, Studium an der Universität der Künste in Berlin. Seither schreibt die Kulturjournalistin für verschiedene Magazine und Tageszeitungen. Ihre Texte erschienen u. a. in Tageszeitungen wie »FAZ«, »taz« und »Tagesspiegel« sowie in zahlreichen Musik- und Lifestylemagazinen. Von 2013 bis 2015 war Diana Ringelsiep Mitherausgeberin des »PUNKROCK! Fanzine«, für das sie zahlreiche Interviews führte und eine regelmäßige Kolumne schrieb. Inhaltlich befasst sie sich am liebsten mit Themen rund um »Pizza, Punk und Popkultur«. Im Sommer 2018 begab sich die Journalistin zusammen mit dem Musikmanager Felix Bundschuh auf eine Recherchereise quer durch den südostasiatischen Underground. In ihrem Buch »A GLOBAL MESS« und dem gleichnamigen Dokumentarfilm zeichnen sie ein Porträt vertrauter Subkulturen an unbekannten Orten. Diana Ringelsiep lebt und schreibt in Essen.